
Die Automobilindustrie in Japan wurde in den Siebzigerjahren stark ausgebaut. Die japanischen Konstrukteure haben sich Inspirationen von Herstellern aus Europa und Nordamerika, insbesondere von Konzernen, die hierzulande produzieren, geholt, um ihre Automobilmanufakturen und -Fabriken errichten zu können. Heutzutage setzen zahlreiche japanische Automobilhersteller auf moderne und spritsparende Antriebsysteme, die von europäischen und amerikanischen Herstellern lange Zeit nicht in vergleichbarem Maße forciert wurden. Daher finden japanische Autos auch hierzulande einen großen Markt, denn die meisten Modelle sind sicher und effektiv.
Die Automobilindustrie hat weltweit zu kämpfen mit dem steigenden Rohölpreis, der die Literkosten für Benzin und Diesel in die Höhe treibt. Daneben müssen fast überall Schadstoffemissionen der Automobile reduziert werden, damit der Treibhauseffekt eingedämmt wird und die Luft sauber bleibt. Diese Auflagen sind gerade bei Dieselfahrzeugen schwer zu realisieren, man muss mehrere Filter und eine Nachverbrennung einbauen, um Schadstoffnormen in hiesigen Großstädten einhalten zu können.
Neben der Einhaltung der Schadstoffnormen und der günstigeren Besteuerung von emissionsarmen Fahrzeugen bieten verbrauchsarme Automobile sehr große Einsparungen der Spritkosten, die bei den hohen Spritpreisen einen Großteil der Haltungskosten des Fahrzeuges ausmachen. Automobile von japanischen Herstellern werden meistens per Schiff nach Europa und Nordamerika verfrachtet, allerdings bietet sich mittlerweile auch in Kontinentalasien ein großer Markt durch die aufstrebenden Wirtschaftsmächte im Osten.
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